Kaufnebenkosten: Von Anfang an richtig kalkuliert

Für die meisten Menschen ist der Kauf einer Immobilie die größte Anschaffung ihres Lebens.

Wer ein Haus oder eine Wohnung sein Eigen nennen will, sollte bedenken, dass es mit dem Kaufpreis allein nicht getan ist. Die Nebenkosten können zwischen 10 und 12 Prozent des Kaufpreises betragen. Diese Ausgaben sind von Beginn an einzukalkulieren.

Diese umfasst die Grunderwerbssteuer: von 3,5 Prozent des Kaufpreises.  Die Grundbuchseintragungsgebühr: Für die Eintragung des  Eigentumsrechtes ins Grundbuch ist eine Gebühr von 1,1 Prozent des Kaufpreises zu entrichten. Wer ein allfälliges Pfandrecht ins Grundbuch eintragen lassen möchte, muss außerdem eine Gebühr von 1,2 Prozent des Pfandrechtsbetrages bezahlen.

Die Vertragserrichtung und Beglaubigung der Unterschrift erfolgt durch den Notar. Die Höhe richtet sich einerseits nach dem Kaufpreis und hängt andererseits vom Arbeitsaufwand ab. Der Vertragserrichter gibt beim Erstgespräch Auskunft über die zu erwartenden Kosten.

Die Maklerprovision für die Vermittlung eines Kaufs müssen sowohl der Käufer als auch der Verkäufer der Wohnung bzw. des Grundstücks eine Provision von 3 Prozent des Kaufpreises plus 20% Ust bezahlen.